Handy Recycling Stelle in Kaufering

Her mit den ungenutzten Schubladen-Handys

Endlich gibt es auch in Kaufering eine Handy-Sammelstelle: und zwar in unserem Schulbüro. Kauferinger Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, hier ihre alten oder ungenutzten Mobiltelefone, Smartphones und Tablets zum fachgerechten Recycling abzugeben. Initiiert wurde dies durch unsere Klimagruppe, die seit den Fridays-for-Future-Demos den ökologischen Fußabdruck der Schule unter die Lupe nimmt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Die Handy-Sammelbox ist eine der ersten Aktionen, die die Klimagruppe unserer Schule gestartet hat. Die Sammelbox steht im Schulbüro und ist momentan die einzige in Kaufering und die zweite im Landkreis Landsberg insgesamt. Sie ist nicht nur für unsere Schüler und Lehrer da – zu den üblichen Öffnungszeiten kann hier jeder seine alten Handys, Smartphones und Tablets kostenfrei abgeben. Jedes abgegebene Handy ist wichtig und hilft, Ressourcen zu schonen. Die Telekom organisiert das Projekt unter dem Motto „Alte Handys sammeln. Die Welt ein bisschen besser machen“. Der LBV als regionale Umweltschutzorganisation erhält durch das Projekt Spendengelder. Die Handys werden zum Handysammelcenter geschickt, wo die seltenen Rohstoffe wiederverarbeitet werden. Handys sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, die Absatzzahlen steigen kontinuierlich. Doch ein Handy verbraucht auch große Mengen an Ressourcen – von der Rohstoffgewinnung und Produktion über die Nutzung selbst bis hin zur Entsorgung und dem Recycling. Aufgrund der kurzen Nutzungsdauer – weil sie ausgedient haben oder kaputt sind – verschwinden viele Handys in Schubladen. Doch sie bestehen aus vielen verschiedenen Rohstoffen, die schwer zu bekommen sind, wie zum Beispiel Silber, Gold, Kupfer, Palladium oder Platin. Um Natur und Umwelt zu entlasten, ist es wichtig, diese wertvollen Rohstoffe zu recyceln und in den Kreislauf zurückzuführen. Die Handy-Sammelstelle ist eine gute Gelegenheit, wie man ohne großen Aufwand einen wertvollen Beitrag zu Natur- und Umweltschutz beitragen kann.


Kind zeigt große Kakaobohne

Drittklässler präsentieren ihre Kleinen Montessori-Arbeiten KMA

Wer hätte gedacht, dass eine Kakaobohne so riesig ist? Bei der Präsentation der Montessori-Arbeiten gab es viel Interessantes zu entdecken.

Für unsere 34 Drittklässler stand dieses Jahr die erste große Projektarbeit an, die Kleine Montessori-Arbeit KMA. Am 6. Juni 2019 durften alle Eltern, Familienangehörige, Lehrer und Schüler der anderen Klassen in die Aula kommen und die ausgestellten Werkstücke bewundern. Da gab es dieses Jahr zum Beispiel eine Vogelskulptur, in der wochenlange Arbeit steckte. Detailgetreu und wunderschön stand er da, der ca. 50 cm große Weißkopfseeadler. Weitere Holzarbeiten waren ein Insektenhotel, eine Vogelvilla und eine Gartenbank. Technik-Freaks gefielen vor allem der nachgebaute Forschungssatellit, ein Minecraft-Haus und ein Getränkeautomat. Auch für Naschkatzen war genügend geboten: vom Schneewittchenkuchen über selbst hergestellte Karamellbonbons bis hin zu gesunder Schokolade. Hier gab es gleich noch eine Menge Hintergrundinformationen dazu, z.B. über die Kakaobohne. Eine Schülerin wagte sich gleich an ein ganzes Rezeptbuch: Jede einzelne Seite hatte sie selbst entworfen, geschrieben und wunderschön verziert. Mit Küchenabfällen beschäftigte sich ein anderer Schüler: Er wollte wissen, ob man aus Küchenabfällen Pflanzen ziehen kann und führte interessante Experimente dazu durch. Kein Thema war wie das andere, und die Besucher zeigten sich vor allem von der Vielfalt begeistert. Die Schüler sind jetzt perfekt gerüstet für die Mittlere Montessori-Arbeit in der sechsten und schließlich die Große Montessori-Arbeit in der achten Klasse.


Kinder helfen bei Bepflanzung

Aktion „Garten für alle“

Oregano, Basilikum, Minze … In Kaufering gibt es jetzt einen Platz, wo sich jeder Bewohner ein paar Kräuterstengel für den Eigenverbrauch holen kann. Wer keinen eigenen Garten hat, muss so trotzdem nicht auf den Genuss frischer Kräuter verzichten. In einer Gemeinschaftsaktion von Gemeinde, Bauhofmitarbeitern, der Gärtnerei Konrad und unserer Schule wurden am 6. Mai vier Pflanzkästen am Fuggerplatz sorgfältig bepflanzt. Zu der Aktion kam es auf Initiative von Kauferings Bürgermeisterin Frau Wagener-Bühler. Ihr ist es ein großes Anliegen, den Fuggerplatz lebendiger zu gestalten, zu einem Begegnungsort für alle Kauferinger Bürger und Bürgerinnen werden zu lassen. Die Idee, SchülerInnen die Hochbeete bepflanzen zu lassen wurde von uns gerne aufgegriffen. Gesagt, getan. Der Vorschlag stand und die Gemeinde stellte am Fuggerplatz vier große, bunt bemalte Kästen zum Bepflanzen zur Verfügung. Was konkret gepflanzt werden konnte, planten vier SchülerInnen mit Unterstützung von Frau Betz von der Gärtnerei Konrad. Sie bestellte die passenden Pflänzchen für ein heimisches und ein mediterranes Kräuterbeet, ein Minzbeet und ein blühendes Bienenbeet. Zwei Schüler bauen außerdem gerade ein Insektenhotel, das schon bald im Minzbeet integriert wird. Auch für die weitere Pflege ist gesorgt: Das Gießen übernehmen aus technischen Gründen die Mitarbeiter des Bauhofs, den Rest machen unsere Schüler. So muss zum Beispiel das Bienenblumenbeet im Herbst umgepflanzt werden, weil es nicht winterhart ist.