"Der Ernst des Lebens kommt mich heute besuchen!" – Einschulung der Erstklässler

Es war ein ganz besonderer Tag an unserer Schule: Wir durften 39 Erstklässlerinnen und Erstklässler bei uns willkommen heißen! In den fünf Grundstufenklassen – Galaxie, Merkur, Mond, Saturn und Sonne – beginnt für die Kinder nun ein neuer, spannender Lebensabschnitt.

Für einen fröhlichen und besonderen Start sorgte ein buntes Programm: Unter der Leitung von Stephanie Nell gab es ein gleichermaßen witziges wie berührendes Theaterstück mit Schülern der Mittelstufe rund um den „Ernst des Lebens“. Was zunächst nach einem ziemlich unheimlichen Wesen klingt, entpuppt sich zum Glück als etwas ganz anderes: Annette lernt in der Schule nicht nur malen, singen und rechnen, sondern findet auch einen neuen Freund – und der heißt...? Natürlich: Ernst.

Auch die Oberstufe war tatkräftig dabei: Drei Schülerinnen und Schüler übernahmen Einlass, Moderation und Technik. Die beiden jugendlichen Moderatoren schauen schon auf neun Schuljahre zurück und konnten den Neulingen so das ultimative Montessorihandbuch mit den wichtigsten Regeln präsentieren:

Regel 1: Hilf mir, es selbst zu tun. Hilfe gibt es, wenn man sie braucht – aber das eigene Zimmer aufräumen? Das muss man schon selbst erledigen!

Regel 2: Freiheit. Man darf selbst entscheiden, wann man was lernen möchte. Aber nur Perlen aufreihen reicht dann doch nicht – schließlich soll man auch lesen und schreiben lernen!

Regel 3: Friedenserziehung. Streit schlichten, aufeinander aufpassen und mutig sein – genau wie die beiden mutigen Moderatoren.

Regel 4: IzEL. Ein Zeugnis ohne Noten, dafür mit ausführlichem Feedback. Da muss man dann vielleicht mit Oma und Opa ein bisschen verhandeln, wofür es den nächsten Motivationsschub gibt.

Anschließend kündigten sie die "beste Liveband der ganzen Schule" an: Auf trat der Schulchor unter der Leitung von Heidi Wöhrle und begrüßte die neuen Schülerinnen und Schüler musikalisch mit drei wunderschönen Liedern.

Dann wurde es tatsächlich ernst – im allerbesten Sinne: Die Klassenkameradinnen und Klassenkameraden riefen jede neue Mitschülerin oder neuen Mitschüler persönlich mit ihrem Namen auf, überreichten ihnen je ein selbstgebasteltes Medaillon und gingen gemeinsam mit ihnen in ihre Klassen.

Während die Kinder ihre neuen Klassenräume und Mitschülerinnen und Mitschüler kennenlernten, informierten der Vorstand und Elternbeirat die Eltern über alles Wichtige rund um den Schulalltag.

Anschließend erhielten Eltern und Gäste bei einer Schulhausführung durch die drei Oberstufenschüler erste Einblicke. Bei Gesprächen und Snacks klang dieser besondere Vormittag gemeinsam aus.

Liebe Erstklässlerinnen und Erstklässler: Schön, dass ihr da seid!   Wir wünschen euch eine wunderbare Schulzeit voller Neugier, Mut, Freundschaft, Musik und ganz vielen schönen Erlebnissen.

Herzlich willkommen an der Montessorischule Kaufering!


Montessorischule Kaufering: Glanzvoller Ausklang

Unter dem Motto „Casino Night“ verabschiedete die Montessorischule Kaufering am 24. Juli ihre insgesamt 55 Absolventinnen und Absolventen des Qualifizierenden (9. Klasse) und des Mittleren Schulabschlusses (10. Klasse). Aula und Turnhalle waren in den Farben Gold, Weiß und Schwarz festlich geschmückt und boten mit Spielkarten und Jetons den stilvollen Rahmen für einen Abend voller Feierlaune und Freude.

Den Auftakt bildete die feierliche Zeugnisübergabe. Mit selbstgewählter Musik und schöner Kleidung hatte jeder den eigenen großen Auftritt. Stolz nahmen die Schüler ihre Zeugnisse entgegen und wurden von Familien, Freunden und Lehrkräften mit herzlichem Applaus gefeiert. Die guten Ergebnisse spiegelten den Einsatz des Jahrgangs wider: Der Notendurchschnitt beim Qualifizierenden Abschluss lag bei 2,24, beim Mittleren Schulabschluss sogar bei 1,98. Viele der „Quali-AbsolventInnen“ bleiben noch ein weiteres Jahr an der Schule. Für die MSA-Absolventen heißt es, endgültig Abschied von ihrer Montessorischule zu nehmen, um eine Ausbildung zu beginnen oder eine weiterführende Schule wie FOS oder Gymnasium zu besuchen.

In seiner Ansprache blickte der Schulleiter Fabian Helas auf eine besondere Zeit zurück. Die diesjährigen Abschlussjahrgänge hätten nicht nur ihre Schulzeit gemeistert, sondern zugleich den Wandel der Oberstufe aktiv mitgestaltet. Neue Strukturen und Prozesse seien gemeinsam entwickelt worden – oftmals nach dem Grundsatz: „Wir finden das gemeinsam heraus.“ Gerade dadurch hätten die Jugendlichen gelernt, selbstständig, flexibel und lösungsorientiert zu handeln.

Ilona Churchill (wirtschaftliche Vorständin) machte den Absolventen Mut für ihren weiteren Weg: Nicht immer seien die Bedingungen perfekt, und unklare Situationen würden sie auch im späteren Leben begleiten. „Türen werden sich nicht immer automatisch öffnen“, lautete eine der zentralen Botschaften. „Ihr habt jedoch gelernt, anzuklopfen – und wenn nötig, auch einen anderen Eingang zu finden.“

Der Oberstufenleiter Simon Kukla fasste die Erfahrungen des Jahrgangs mit den bekannten Leitlinien Maria Montessoris „Hilf mir, es selbst zu tun“ und „Hilf uns, es gemeinsam zu tun“ zusammen.

Für einen ebenso humorvollen wie bewegenden Rückblick sorgten anschließend zwei Absolventinnen. Mit viel Witz erinnerte eine Schülerin an gemeinsame Erlebnisse und bedankte sich bei Lehrkräften und Eltern für die Unterstützung während ihrer Schulzeit. Besonders eindrucksvoll schilderte eine Quereinsteigerin ihre Erfahrungen an der Montessorischule. Im Vergleich zu ihrer früheren Regelschule habe sie den Unterricht als deutlich wertschätzender erlebt – geprägt von Begegnungen auf Augenhöhe, Praxisnähe und einer starken Förderung der Selbstständigkeit. Diese Erfahrung habe sie nachhaltig geprägt.

Nach dem offiziellen Teil wurde gemeinsam gefeiert. Ein reichhaltiges Buffet sorgte für das leibliche Wohl, bevor bei einem unterhaltsamen Ratespiel, bei dem Lehrernamen aus Popsongsherausgehört werden sollten, Schülerinnen und Schüler gegen die Lehrkräfte antraten. Eine Tanzeinlage einer Schülerinnengruppe begeisterte das Publikum und leitete in den geselligen Teil des Abends über. Schließlich füllte sich die Tanzfläche schnell, und alle Anwesenden feierten gemeinsam den erfolgreichen Abschluss.

Mit ihren Zeugnissen in der Hand und vielen Erinnerungen im Gepäck verabschiedeten sich die Absolventen von ihrer Schulzeit. Der Abend machte deutlich: Neben fachlichem Wissen nehmen sie vor allem mit, eigenverantwortlich, flexibel und teamorientiert zu handeln – beste Voraussetzungen für ihren weiteren Lebensweg.


Eine sonnige Projektwoche in der Grundstufe

In der Projektwoche der Grundstufe drehte sich alles um die Sonne, ihre Kraft und den richtigen UV-Schutz. An drei abwechslungsreichen Projekttagen konnten die Kinder experimentieren, gestalten, entdecken und ganz praktisch lernen.

Von Dienstag bis Donnerstag verwandelte sich die Grundstufe Anfang Juli in eine bunte Projektlandschaft. Unter dem Thema „Sonne und UV-Schutz“ beschäftigten sich die Kinder auf ganz unterschiedliche Weise mit der Frage, wie wohltuend und wichtig die Sonne für uns ist – und wie wir uns gleichzeitig vor zu viel UV-Strahlung und Hitze schützen können.
Aus insgesamt sieben Projekten durfte jedes Kind drei Angebote auswählen. Die Ergebnisse, Erkenntnisse und persönlichen Eindrücke wurden in einem selbst erstellten und individuell gestalteten Projektheft festgehalten. So entstand im Laufe der Woche nicht nur viel neues Wissen, sondern auch eine ganz persönliche Erinnerung an die gemeinsamen Erlebnisse.

Im Projekt „Sonnen malen“ stand die künstlerische Gestaltung im Mittelpunkt. Mit Stempeln, Mustern und unterschiedlichen Materialien entstanden farbenfrohe oder auch schwarz-weiß gehaltene Sonnenbilder. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie verschieden ein einziges Thema interpretiert werden kann.

Abenteuerlich wurde es bei der „Rallye durch das Schulhaus“. Sieben Rätsel warteten darauf, gelöst zu werden. Begleitet wurden die Gruppen von freiwilligen Schülerinnen aus der Klasse „Superhaufen“, die den jüngeren Kindern hilfreich zur Seite standen. Am Ende der Rallye wartete ein kleiner Schatz mit schönen Überraschungen. Wer anschließend noch nicht genug gerätselt hatte, fand an den Tischen im Gang zusätzliche Aufgaben rund um das Thema Sonne.

Beim „Bau von Musikinstrumenten“ aus unterschiedlichen Materialien waren Kreativität, handwerkliches Geschick und Geduld gefragt. Es entstanden Trommeln, Rasseln aus Käsedosen und Regenmacher. Besonders das Einstechen der Nägel in einem bestimmten Muster erforderte bei den Regenmachern viel Konzentration und Fingerfertigkeit.
Begleitet wurde das Basteln zeitweise von einem Lied, das sich schnell zum Ohrwurm der Projektwoche entwickelte: „Creme dich ein, Mathilda!“ Schließlich sollte das Stück beim Abschlussfest gemeinsam aufgeführt werden – und bis dahin musste natürlich fleißig geübt werden.

Beim Landart-Projekt ging es hinaus ins Freie. Zunächst sammelten die Kinder verschiedene Naturmaterialien, legten sie auf einem Tuch aus und betrachteten und besprachen ihre Fundstücke gemeinsam. Bei Spielen zur Naturwahrnehmung und Sinneserfahrung, darunter

„Merken und Finden“ und die „Lebende Kamera“, wurde die Umgebung besonders aufmerksam wahrgenommen. Nach der Pause ging es weiter mit der Geschichte vom zersplitterten Regenbogen. Nachdem die Kinder sie gehört und gemeinsam besprochen hatten, legten sie aus Blüten, Gräser und andere Naturmaterialien in den sieben Farbnuancen einen eigenen Regenbogen – einfach schön!

Wie wichtig Wissen rund um Sonne und Hitze sein kann, zeigte das Projekt „Erste Hilfe“. Gemeinsam wurde besprochen, was der UV-Index bedeutet und wie man sich wirkungsvoll schützen kann, beispielsweise durch Schatten, geeignete Kopfbedeckungen, Sonnencreme, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Pausen.
Auch die sogenannten Checkerregeln, das richtige Verhalten bei Sonnenstich oder Hitzschlag, das Anlegen von Verbänden und Pflastern sowie die stabile Seitenlage wurden geübt. Eine besondere Unterstützung waren freiwillige Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse aus dem Schulsanitätsdienst. Obwohl sie gerade erst ihre Prüfungen hinter sich gebracht hatten, nahmen sie sich Zeit für die Grundstufenkinder und stellten sich geduldig als Übungspartner zur Verfügung.

Im „Sonnencreme-Experiment“ stellten die Kinder ihre eigene mineralische Sonnencreme her und füllten sie anschließend in kleine Döschen ab. Dabei lernten sie, dass mineralische Sonnencremes anders wirken als viele herkömmliche Produkte.
Mithilfe einer Glasplatte, buntem Papier und der selbst hergestellten Creme wurde ihre Schutzwirkung anschaulich getestet. Grundlage des Projekts war der Leitfaden zur Projektwoche mit dem Sonnenschutzclown der Deutschen Krebshilfe. So wurde ein wichtiges Gesundheitsthema verständlich, praktisch und kindgerecht vermittelt.

Beim „Garten im Glas“ wurde zunächst der Wasserkreislauf besprochen sowie der Aufbau des Flaschengartens. Anschließend bereiteten die Kinder die benötigten Materialien vor. Sand und Kies wurden vorbereitet und Kohle wurde vor dem Schulhaus zerkleinert. Danach wurden die Materialien sorgfältig in die Gläser geschichtet. Jedes Kind suchte sich draussen ein bis zwei geeignete Pflanzen. Zusätzlich konnten von den Lehrkräften besorgte Sukkulenten verwendet werden. Mit viel Geduld entstanden kleine Gärten, die ihr eigenes Ökosystem bilden. Besonders beeindruckend war die Geschichte des vermutlich ältesten Gartens im Glas: Er besteht bereits seit 66 Jahren und wurde nach zwölf Jahren nur ein einziges Mal geöffnet, um etwas Wasser nachzufüllen.

Für besonders viel Spaß sorgte das Kirschkernweitspucken vor dem Schulhaus. Zunächst lag der Rekord bei knapp vier Metern. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Am Ende flog der weiteste Kirschkern sogar deutlich über das ausgemessene Feld hinaus und landete im Blumenbeet.

Am Freitag um 10:50 Uhr kamen dann alle Kinder der Grundstufe gemeinsam mit ihren Familien in der Turnhalle zusammen, um den Abschluss zu feiern. Nach einer herzlichen Begrüßung eröffnete der pädagogische Vorstand Fabian Hellas die Veranstaltung mit einer kurzen Ansprache.
Danach sorgte der Chor mit drei Liedern für gute Stimmung. Besonders fröhlich wurde es beim Kanon über Mango, Kiwi, Ananas und Bananen, bei dem schließlich alle Anwesenden begeistert mitsangen. Ein gut gelauntes „Mmmhhhmmm!“ hallte durch die Halle.

Bei der Übergabe der KMA-Urkunden wurde es emotional. Alle Kinder der dritten Klassen erhielten ihre Urkunde sowie als kleine Anerkennung eine Blume und wurden damit in die Mittelstufe verabschiedet. Anschließend öffnete sich der Vorhang zur Ausstellung der Projektwoche. Stolz präsentierten die Kinder ihre Werke, Ideen und Ergebnisse aus den vergangenen Tagen. Im dritten Innenhof wartete danach ein liebevoll vorbereitetes Buffet mit vielen leckeren Köstlichkeiten. So fand die Projektwoche einen rundum gelungenen Ausklang.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Lehrkräften, Mitarbeitenden, Praktikantinnen und Praktikanten, Helferinnen und Helfern, Eltern sowie natürlich den Kindern. Gemeinsam haben sie gezeigt, wie viel Freude Lernen, Entdecken und Miteinander machen können.


Unterstützung für den Schulhof: Sparkassen-Stiftung fördert zukünftige Tischtennisplatten

Die sportliche Zukunft auf unserem Schulhof nimmt Formen an: Dank einer großzügigen Teilfinanzierung können wir die Anschaffung von zwei neuen Tischtennisplatten für unsere Schülerinnen und Schüler voranbringen. Ermöglicht wird dieses Projekt durch eine Spende der Sparkassen-Stiftung, die vom Markt Kaufering zugeteilt und weitergeleitet wurde.

„Ein herzliches Dankeschön an die Sparkassen-Stiftung und den Markt Kaufering! Auch wenn die Platten erst im Herbst einziehen, ist die Vorfreude schon jetzt riesig. Diese Unterstützung bringt uns unserem Ziel eines noch bewegungsfreundlicheren Pausenhofs ein großes Stück näher.“

Wir freuen uns schon jetzt darauf, die neuen Tischtennisplatten im Herbst gebührend einzuweihen, und bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten für die tolle Unterstützung!


Große Bühne für die Kleinen: Drittklässler präsentieren ihre Projektarbeiten

Am 21.5.2026 präsentierten die Schülerinnen und Schüler der dritten Jahrgangsstufe der Schulgemeinschaft ihre Abschlussarbeiten der Grundstufe, die „Kleinen Montessori-Arbeiten“ (KMA).

In der Schul-Aula war richtig was los. Über 40 Kinder der 3. Jahrgangsstufe hatten den Raum in eine bunte Ausstellung verwandelt. Wochenlang hatten sie zuvor an Projekten gearbeitet, die sie sich selbst ausgesucht hatten. Jetzt durften sie endlich zeigen, was dabei herausgekommen ist.

Viele Eltern und Großeltern waren gekommen, aber auch Lehrer und Kinder aus anderen Klassen schlenderten von Stand zu Stand und ließen sich alles erklären. Die Themen waren sehr vielseitig: Manche haben etwas über Tiere oder die Natur herausgefunden, andere haben Möbel oder technische Modelle gebaut, wieder andere haben Experimente durchgeführt oder etwas gebacken. Es gab auch selbst geschriebene Geschichten und viele selbst gestaltete Kunstwerke.

Entscheidend war, dass die Kinder ihr Thema selbst wählen durften. „Die Kinder müssen sich erst mal überlegen, was sie eigentlich gut können und was sie wirklich interessiert“, sagt die Projektleiterin der Grundstufe. Genau das hat bei vielen die Motivation von allein kommen lassen. Die Lehrer haben sich bewusst zurückgehalten und nur den Rahmen vorgegeben – mit klaren Terminen und der Vorgabe, alles schriftlich zu dokumentieren.

Natürlich lief nicht alles reibungslos. Manche Kinder haben eine zeitlang beim Bauen, Recherchieren oder Schreiben richtig gekämpft. Fast alle haben zwischendurch mal gedacht, dass sie es vielleicht gar nicht schaffen. Aber meistens haben sie sich dann gegenseitig geholfen. In Gruppen haben sie sich Tipps gegeben und sich gegenseitig angespornt.

Am Ende waren es oft genau die schwierigen Stellen, auf die die Kinder am stolzesten waren. Viele haben Dinge gelernt, die sie vorher noch nicht konnten. Und die Aufregung vor der Präsentation war bei den meisten ziemlich groß – schließlich mussten sie fünf bis zehn Minuten frei vor Publikum sprechen. Aber sobald die ersten Besucher kamen, war das Lampenfieber schnell vergessen.

Was die Kinder wirklich mitgenommen haben, ist mehr als nurdas fertige Projekt. Sie haben gelernt, ein größeres Vorhaben von Anfang bis Ende umzusetzen. Und das hat bei vielen spürbar das Selbstvertrauen gestärkt. Wenn man sie fragt, wie sie ihr Projekt beschreiben würden, kommen oft die gleichen Worte: anstrengend, spannend – und vor allem, dass sie stolz sind. Das war den Kindern deutlich anzusehen.

Wir freuen uns mit allen Drittklässlern, die damit gezeigt haben, dass sie bereits sind, im September in die vierte Klasse und damit in die Mittelstufe zu wechseln. Ein schöner und gelungener Abschluss. Herzlichen Glückwunsch!


Montessori-Flohmarkt in Kaufering – Ein fröhlicher Vormittag für alle

Am Samstag, den 09.05.2026, fand von 10 bis 13 Uhr wieder der Montessori-Flohmarkt statt. Bei strahlendem Sonnenschein herrschte von Anfang an gute Stimmung auf dem Schulgelände und viele Familien nutzten den Vormittag, um gemeinsam zu stöbern, zu essen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

An den liebevoll gestalteten Flohmarktständen gab es allerhand zu entdecken: Besonders gefragt waren Kinderkleidung, Spielzeug aller Art und Bücher. Viele Familien nutzten die Gelegenheit, gut erhaltene Dinge weiterzugeben und sich gleichzeitig nach neuen Schätzen umzusehen.
Ebenso gab es dieses Jahr wieder Verkaufsstände, deren Erlös direkt unserer Schule zugutekam. So wurden zum Beispiel gespendete Bücher verkauft, um die Schulbibliothek zu unterstützen.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: verschiedene Kuchen, Muffins und andere süße Leckereien standen ebenso bereit wie Pizza und weitere herzhafte Snacks. Dazu gab es Getränke und natürlich durfte die von unseren Schülerinnen und Schülern gedrehte Zuckerwatte nicht fehlen, die bei den Kindern besonders beliebt war. Für eine kleine Pause luden im Schulhof zusätzlich aufgestellte Tische und Bänke unter blühenden Bäumen zum Verweilen ein. Dort wurde gegessen, geratscht und das bunte Treiben genossen.

Geboten waren zudem einige Mitmach-Aktionen: So konnten Kinder individuelle Muttertagskarten gestalten – unter anderem mit bunten Handabdrücken und Herzmotiven. Mit viel Begeisterung wurden kleine Blumentücher gestaltet. Dabei legten die Kinder Blüten sowie Blätter auf Stoffe und übertrugen mithilfe eines Hammers vorsichtig Farben und Formen auf das Tuch. Auch das Flechten von Armbändern bereitete großen Spaß. Kreative Mädchen aus der Superhaufen-Klasse boten Kinderschminken an.

Wie jedes Jahr war der Flohmarkt nicht nur eine Gelegenheit zum Kaufen und Verkaufen, sondern zugleich ein schöner Treffpunkt für die Schulfamilie und Interessierte.  So kamen beim Bummeln durch die Stände viele schöne Begegnungen und Gespräche zustande.

Ein solcher Vormittag wäre ohne das große Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Deshalb gilt ein herzliches Dankeschön der Veranstaltungs-AG mit all ihren tatkräftigen Unterstützerinnen und Unterstützern, den Eltern, die die Mitmachaktionen liebevoll vorbereitet und begleitet haben, den helfenden Schülerinnen und Schülern vor Ort, den vielen Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäckern sowie allen, die im Vorfeld Werbung für den Flohmarkt gemacht haben.

Vielen Dank – und bis zum nächsten Mal!


Montessorischule erneut Umweltschule

Auszeichnung mit Fahnenenthüllung gefeiert

Kaufering, 13. April 2026 – Bereits vor den Osterferien fand an der Montessorischule Kaufering eine besondere Feierstunde statt. Im Rahmen eines festlichen Fahnenhissens wurde die Schule offiziell als „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung wird das langjährige und vielfältige Engagement der Schule im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung gewürdigt.

Zur Veranstaltung versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter der Schulleitung, des Lehrkörpers, der Schülervertretung, der schuleigenen Nachhaltigkeits- und Garten-AG sowie Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit aus Kaufering und Igling. In einem feierlichen Rahmen wurde die Auszeichnung gemeinsam gewürdigt, bevor schließlich die Fahne entrollt wurde – ein sichtbares Zeichen für den Einsatz der Schulgemeinschaft.

Grundlage für die Auszeichnung sind zwei zentrale Jahresthemen, denen sich die Schule intensiv gewidmet hat: die Förderung der biologischen Vielfalt sowie Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung. In beiden Bereichen konnte die Montessorischule mit konkreten Projekten und nachhaltigen Konzepten überzeugen.

Im Bereich der Biodiversität stand insbesondere das Projekt „(Wild-)bienenfreundliche Schule“ im Fokus. Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen gestalteten eigenständig eine Blühfläche auf dem Schulacker, die als wichtige Nahrungsquelle für Insekten dient. Ergänzend wurden durch einen angelegten Steinhaufen neue Lebensräume geschaffen. Ein weiterer zentraler Baustein ist die Schulimkerei, in der die Jugendlichen Verantwortung für Bienenvölker übernehmen und ihr Wissen im Peer-to-Peer-Prinzip weitergeben. Pflanzaktionen, externe fachliche Unterstützung sowie die Einbindung weiterer Klassen rundeten das Projekt ab.

Auch im Handlungsfeld Klimaschutz setzte die Schule deutliche Akzente. Im Projekt „Unser Klassenwetter“ untersuchten Schülerinnen und Schüler systematisch das Raumklima in ihren Klassenzimmern. Sie erfassten Daten zu Temperatur und Luftqualität, analysierten deren Einfluss auf Konzentration und Wohlbefinden und entwickelten darauf basierend konkrete Verbesserungsmaßnahmen. Daraus entstand unter anderem das Folgeprojekt „Schattenbäume“, bei dem klimaresiliente Bäume zur nachhaltigen Verbesserung des

Mikroklimas auf dem Schulgelände gepflanzt wurden. Ergänzend wurden Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt, etwa durch ein bewussteres Heiz- und Lüftungsverhalten.

In seiner Ansprache machte Schulleiter Fabian Helas deutlich, dass es dabei um weit mehr als einzelne Maßnahmen gehe. Es gehe nicht nur um Mülltrennung oder Energiesparen, sondern vor allem um die Entwicklung einer grundlegenden Haltung. Ziel sei es, bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für Respekt gegenüber der Umwelt, den Mitmenschen und der eigenen Verantwortung zu fördern.

Zugleich stellte Helas den engen Bezug zur Pädagogik Maria Montessoris heraus. Diese habe bereits in einer Zeit großer Umbrüche davor gewarnt, dass der Mensch den Kontakt zur Natur verlieren könnte. Eine Umweltschule im Sinne Montessoris vermittle daher nicht nur Wissen, sondern fördere auch ein umfassendes Umweltbewusstsein. Das Kind stehe zwar im Mittelpunkt, werde jedoch stets als Teil eines größeren Zusammenhangs verstanden – eingebunden in die Umwelt, die Gesellschaft und die Zukunft.

Entscheidend sei, so Helas weiter, dass Kinder die Wirkung ihres eigenen Handelns erfahren. Nur so könne echte Verantwortung entstehen – eine Fähigkeit, die in der heutigen Gesellschaft dringend gebraucht werde. Diese Grundhaltung spiegele sich im gesamten Schulalltag wider, sei es im Unterricht, in Energieprojekten, bei der Förderung der Biodiversität oder in der Schulimkerei.

Auch der Kauferinger Klima- und Umweltschutzbeirat würdigte die Auszeichnung. Der Vorsitzende Dr. Michael Kortstock betonte, dass die an der Schule behandelten Themen inhaltlich eng mit den Zielen des Gremiums übereinstimmen. Die Veranstaltung sei daher ein wichtiger Schritt für die Zukunft, zumal sich die Gemeinde Kaufering das Ziel gesetzt habe, Klimagemeinde zu werden. Die an der Schule umgesetzten Projekte passten in besonderer Weise zu diesem Vorhaben.

Zugleich wurde angeregt, die Zusammenarbeit künftig weiter zu intensivieren. Es sei sinnvoll, Aktivitäten stärker aufeinander abzustimmen, da die gesetzten Ziele nicht isoliert, sondern gemeinsam effektiver erreicht werden könnten. Der Klimabeirat sehe sich dafür gut aufgestellt und freue sich auf eine enge Kooperation.

Umweltbildung versteht die Montessorischule Kaufering dabei ausdrücklich nicht als einmaliges Projekt, sondern als langfristigen Prozess. Dieser sei kontinuierlich in Entwicklung und benötige Zeit – auch wenn man sich mitunter schnellere Fortschritte wünsche.

Darüber hinaus ist Nachhaltigkeit fest im Schulalltag verankert. Dazu zählen unter anderem konsequente Mülltrennung, eine regionale und biologische Verpflegung, die Nutzung einer Photovoltaikanlage sowie regelmäßige Projekte und Kooperationen mit externen Partnern. Eine aktive Nachhaltigkeits-AG sorgt dafür, dass bestehende Maßnahmen weiterentwickelt und neue Impulse gesetzt werden.

Die Auszeichnung als „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ist für die Montessorischule Kaufering somit nicht nur eine Anerkennung der bisherigen Arbeit, sondern zugleich ein Ansporn für die Zukunft. Mit ihrem Engagement setzt die Schule ein deutliches Zeichen für gelebte Umweltbildung und verantwortungsbewusstes Handeln – weit über den Unterricht hinaus.


Siegesserie der Monte-Basketballer geht weiter

Nach dem Gewinn der Regionalmeisterschaft durfte das Basketballteam unserer Schule an den Bezirksmeisterschaften teilnehmen. Wir mussten fast einmal komplett durch Oberbayern fahren, um in Brannenburg bei Rosenheim gegen die Teams aus Dachau, Rottach-Egern und Brannenburg zu spielen.

Im ersten Spiel gegen Dachau gingen wir schnell in Führung. Nachdem wir im letzten Jahr gegen Dachau nur durch einen Wurf in letzter Sekunde gewinnen konnten, war der Sieg dieses Mal von Beginn an ungefährdet.

Das zweite Spiel gegen den Gastgeber Brannenburg ging auch gut los und wir erspielten uns einen beruhigenden Vorsprung. Doch mit jeder Minute kam Brannenburg besser ins Spiel und traf die wildesten Würfe – lautstark unterstütz von den heimischen Fans auf der Tribüne. In der letzten Minute war der Spielstand unentschieden. Die Monte-Jungs blieben jedoch im richtigen Moment cool, machten noch einen Korb und spielten eine sehr gute Verteidigung, sodass der knappe Vorsprung zum zweiten Sieg reichte.

Mit schweren Beinen ging es in die letzte Begegnung. Da Rottach-Egern schon ein Spiel verloren hatte und das Turnier nur durch einen hohen Sieg hätte gewinnen können, fehlte am Anfang des Spiels etwas die Konzentration. Es entwickelte sich ein sehr körperbetontes Spiel mit vielen Unterbrechungen, welches die Monte-Jungs zwar mit viel Kraftaufwand, aber letzten Endes auch klar für sich entschieden.

Unter großem Jubel konnten wir also im dritten Anlauf zum ersten Mal die Bezirksmeisterschaft gewinnen. Somit ist die aktuelle Mannschaft mit Maximilian Keller, Oliver Keller, Lasse Wührl, Luis Stanka, Elias Flade, Tom Schuler, Cassian Böck, Samuel Wieser und Luis Kandra das beste Monte-Basketballteam aller Zeiten.

Jetzt dürfen wir an der südbayrischen Meisterschaft gegen die Bezirks-Siegerschulen aus München, Schwaben und Niederbayern teilnehmen. Wir sind gespannt auf die nächste Herausforderung.

Text und Foto: Tobias Rösner, Coach


Regionalmeisterschaft Basketballturnier 2026

Am 9.03.2026 fand in der Montesorischule Kaufering die Basketball-Regionalmeisterschaft statt.

Es waren drei Teams: Montesorischule Biberkor, Mittelschule Fürstenfeldbruck und natürlich die Montessorischule Kaufering.

Das erste Spiel war Montessorischule Kaufering gegen die Schule Fürstenfeldbruck. Es war ein eindrucksvolles Spiel, der Gewinner war die Montessorschule Kaufering.

Das nächste Spiel war Fürstenfeldbruck gegen die Montessorischule Biberkor. Beide Teams haben alles gegeben, doch Fürstenfeldbruck gewann.

Das letzte Spiel war Biberkor gegen Kaufering. Das Spiel fing spannend an, doch Kaufering konnte schnell in Führung gehen und gewann am Ende recht deutlich.

Somit wurde die Montessorischule Kaufering zum dritten Mal in Folge Regionalmeister.

Es war für alle Beteiligten sehr spannend und toll.

Jetzt darf unser Team an den Bezirksmeisterschaften teilnehmen.

Team:

Lasse Wührl, Oliver und Maximilian Keller,

Samuel Wieser, Luis Stanka, Luis Kandra,

Elias Flade, Cassian Böck, Tom Schuler

Coach: Tobias Rösner

 

Text: Leonardo Schmitz

Bilder: Leonardo Schmitz und Anne Löw


Ein Duft lag in der Luft

Am 28. November kamen Schulfamilien und Freunde zum jährlichen Adventsfest „aufgemacht & reinspaziert“. Unter dem diesjährigen Motto „Ein Duft liegt in der Luft“ gab es hinter 24 Türen allerlei nach Advent Duftendes zu entdecken. Die Schüler bereiteten das Fest in der vorangehenden Projektwoche vor, um zur Feier Mitmachmöglichkeiten, saisonale Speisen und Getränke sowie Geschenkideen anzubieten, die die Besuchenden zur Finanzierung des Festes erwerben konnten.

So konnten unsere Gäste in der Bratapfelwerkstatt ihren eigenen Apfel befüllen und backen lassen, Duftorangen basteln und Lebkuchen verzieren. Außerdem konnte man Holzduftanhänger verzieren, Badesalz herstellen, Holzrehe basteln und blinkende Einhörner löten. Mit einem selbst gebauten Flaschenzug beförderten die Schüler einige Bratäpfel von der Küche im Erdgeschoss ins obere Stockwerk.

Auch das kulinarische Angebot lies keine Wünsche offen – von Kürbissuppe und Lasagne bis zu heißen Waffeln, einem Plätzchencafé und alkoholfreien Cocktails gab es viel Auswahl für den kleinen und den großen Hunger.

Zum ersten Mal konnten wir dieses Jahr auch unsere noch junge Turnhalle mit einem Weihnachtsparcours in das Angebot einbeziehen. Außerdem „schwebten“ zwei „Schulengel“ durch die Gänge, um von den Besuchenden deren Wünsche auf Papier einzusammeln. In einem der Innenhöfe gab es zum Abschluss einen sehr feierlichen Moment mit Weihnachtsklassikern der Elternband, als die von den Besuchenden ausgefüllten „wish paper“ angezündet wurden und beim Aufsteigen verglühten.

Nach dem Prinzip Montessoris „Hilf mir, es selbst zu tun“, begleitenden Lehrende und Eltern die Schülerinnen und Schüler bei der Planung, Organisation und der Dekoration des Schulhauses. Im Fokus stand jedoch stets, dass die Kinder und Jugendlichen möglichst eigenständig und gemeinsam im Team planten, einkauften und mit ihren Händen etwas herstellten. Ein gelungener Jahresabschluss für unsere Schule. Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, diese Feier zu etwas ganz Besonderem zu machen.


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