Am 21.5.2026 präsentierten die Schülerinnen und Schüler der dritten Jahrgangsstufe der Schulgemeinschaft ihre Abschlussarbeiten der Grundstufe, die „Kleinen Montessori-Arbeiten“ (KMA).

In der Schul-Aula war richtig was los. Über 40 Kinder der 3. Jahrgangsstufe hatten den Raum in eine bunte Ausstellung verwandelt. Wochenlang hatten sie zuvor an Projekten gearbeitet, die sie sich selbst ausgesucht hatten. Jetzt durften sie endlich zeigen, was dabei herausgekommen ist.

Viele Eltern und Großeltern waren gekommen, aber auch Lehrer und Kinder aus anderen Klassen schlenderten von Stand zu Stand und ließen sich alles erklären. Die Themen waren sehr vielseitig: Manche haben etwas über Tiere oder die Natur herausgefunden, andere haben Möbel oder technische Modelle gebaut, wieder andere haben Experimente durchgeführt oder etwas gebacken. Es gab auch selbst geschriebene Geschichten und viele selbst gestaltete Kunstwerke.

Entscheidend war, dass die Kinder ihr Thema selbst wählen durften. „Die Kinder müssen sich erst mal überlegen, was sie eigentlich gut können und was sie wirklich interessiert“, sagt die Projektleiterin der Grundstufe. Genau das hat bei vielen die Motivation von allein kommen lassen. Die Lehrer haben sich bewusst zurückgehalten und nur den Rahmen vorgegeben – mit klaren Terminen und der Vorgabe, alles schriftlich zu dokumentieren.

Natürlich lief nicht alles reibungslos. Manche Kinder haben eine zeitlang beim Bauen, Recherchieren oder Schreiben richtig gekämpft. Fast alle haben zwischendurch mal gedacht, dass sie es vielleicht gar nicht schaffen. Aber meistens haben sie sich dann gegenseitig geholfen. In Gruppen haben sie sich Tipps gegeben und sich gegenseitig angespornt.

Am Ende waren es oft genau die schwierigen Stellen, auf die die Kinder am stolzesten waren. Viele haben Dinge gelernt, die sie vorher noch nicht konnten. Und die Aufregung vor der Präsentation war bei den meisten ziemlich groß – schließlich mussten sie fünf bis zehn Minuten frei vor Publikum sprechen. Aber sobald die ersten Besucher kamen, war das Lampenfieber schnell vergessen.

Was die Kinder wirklich mitgenommen haben, ist mehr als nurdas fertige Projekt. Sie haben gelernt, ein größeres Vorhaben von Anfang bis Ende umzusetzen. Und das hat bei vielen spürbar das Selbstvertrauen gestärkt. Wenn man sie fragt, wie sie ihr Projekt beschreiben würden, kommen oft die gleichen Worte: anstrengend, spannend – und vor allem, dass sie stolz sind. Das war den Kindern deutlich anzusehen.

Wir freuen uns mit allen Drittklässlern, die damit gezeigt haben, dass sie bereits sind, im September in die vierte Klasse und damit in die Mittelstufe zu wechseln. Ein schöner und gelungener Abschluss. Herzlichen Glückwunsch!

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