Viele fleißige Hände, frische Luft, gar nicht mal so schlechtes Wetter und ein gutes Gemeinschaftsgefühl
Am Samstag, den 17. Oktober, traf sich die Garten-AG unserer Montessorischule zu einem gemeinsamen Arbeitseinsatz auf dem Schulgelände.
Die ganze Woche über war das Wetter für Samstag eher schlecht vorausgesagt und so mancher hatte vielleicht schon Sorge, dass der Garten-Tag ins Wasser fallen würde. Aber der Regen blieb aus und so konnte es bereits um 9 Uhr losgehen: Insgesamt 42 Eltern und viele Kinder – von den ganz Kleinen bis zu Jugendlichen – waren gekommen, um gemeinsam anzupacken und unser Schulgelände wieder ein Stück schöner zu machen. Unter der Leitung von Katalin Filipoi, Daniela Sailer und Tom Mayr gab es viel zu tun.
Es wurde Unkraut gejätet, Fugen gesäubert, Wege gefegt, der Acker umgegraben, Büsche zurückgeschnitten und Ränder freigelegt. Auch die Fangzäune wurden freigeschnitten. Selbst der Sand, der sich im Laufe der Zeit großzügig außerhalb des Sandkastens verteilt hatte, wurde wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückgebracht.
Neben der Pflege der Beete, Wege und Grünflächen spielt auch die Sicherheit eine wichtige Rolle. Besonders im „Grünen Klassenzimmer“ (Wald hinter dem Schulgebäude) müssen die Bäume regelmäßig kontrolliert werden, damit keine Gefahr durch morsche Äste entsteht. Dafür findet einmal jährlich eine gesonderte fachkundige Überprüfung durch Lina Zander und Sebastian Schön statt. Dabei wird nach Totholz geschaut, das anschließend mithilfe eines Hubsteigers entfernt wird. Diese Arbeiten werden aber unabhängig von den gemeinsamen Einsätzen der Garten-AG erledigt, denn die Kettensägen sind dann doch zu gefährlich, wenn so viele Kinder unterwegs sind.
Ein ganz besonderer Arbeitsplatz befindet sich auf dem Schuldach. Da oben wachsen nämlich auch Pflanzen und die Mitglieder der Garten-AG sorgen bei schönster Aussicht dafür, dass die Wurzeln nicht die Dachisolierung zerstören.
Nach zwei Stunden fleißiger Arbeit war um 11 Uhr Zeit für eine wohlverdiente Brotzeitpause. Beim gemeinsamen Picknick wurde gegessen und erzählt. Denn mindestens genauso wichtig wie die vielen Aufgaben sind die netten Gespräche, die Begegnungen und das schöne Gefühl, gemeinsam etwas für unsere Schule zu bewegen.
Die Garten AG ist übrigens eine offene Arbeitsgemeinschaft: Alle, die Lust haben, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. An der frischen Luft können die Eltern (nicht die Kinder) Elternstunden sammeln – und man sieht unmittelbar, was man mit den eigenen Händen bewirken kann.
Am Ende des Tages blieb nicht nur ein sichtbar gepflegteres Schulgelände, sondern auch das gute Gefühl, gemeinsam richtig viel geschafft zu haben. Und vielleicht bei manchen ein leicht schmerzender Rücken oder ein Muskelkater als Erinnerung.

